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„Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas!“

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Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas!

Solidarität mit Israel

„Das darf man Israel so nicht durchgehen lassen“, schäumte Gregor Gysi; der Linkspartei-Abgeordnete Wolfgang Neskovic forderte Ermittlungen gegen Israel wegen des „Anfangsverdachts eines Kriegsverbrechens“; Nader El-Saqa von der Palästinensischen Gemeinde Deutschlands e.V. bezeichnete den israelischen Angriff als „Kriegserklärung Israels an alle auf den Schiffen vertretenen Nationen“. Darin sind sich die deutschen Vertreter der humanitären Sache einig mit Tayyip Erdogan, dem türkischen Ministerpräsidenten, der hinzufügte, dass Israel ein „Geschwür“ im Nahen Osten sei. Noch sind Abstufungen in den Formulierungen zu hören – doch zieht sich eine Linie von Gysi zu Erdogan, Hugo Chavez und der iranischen Führung. Und einig sind sich auch die europäischen Regierungen mit Barack Obama: Nicht das Bündnis von Linken und Islamisten sei das Problem, sondern Israel.

Dieses Bündnis, das sich auf dem Schiff „Mavi Marmara“ versammelte, fungiert als Propagandatruppe der antisemitischen Internationale: Unter der Führung des Djihad-Finanziers IHH fuhren deutsche Linke, türkische Islamisten und Faschisten der „Grauen Wölfe“, englische Friedensbewegte und amerikanische Menschenrechtler gegen Israel. Norman Paech, der prominenteste Völkerrechtler und „Israel-Kritiker“ der Linkspartei, durfte in den ARD-Tagesthemen ganz offen aussprechen, dass es nicht um Hilfslieferungen, sondern um das Brechen der Blockade ging – um eine „politische Aktion“, d.h. praktisch um die Unterminierung der israelischen Souveränität und Sicherheit. Nun beschwert er sich über das israelische „Kriegsverbrechen“. Norman Paech, Inge Höger und andere Linkspartei-Funktionäre bezeichnen die durch ausführliches Videomaterial belegte israelische Darstellung der Vorgänge als Fälschung. Sie wollen keine antisemitischen Schlachtgesänge gehört und schon gar keinen bewaffneten islamistischen Lynchmob gesehen haben. Jeder Evidenz ins Gesicht zu lügen und aus in Notwehr handelnden Soldaten kaltblütige Mörder zu machen – das ist die Wahrheit der Antisemiten.

Im Namen des Friedens wollen sie den Weltkrieg gegen Israel entfesseln. Was sie Israel unterstellen, wollen sie selbst. Henning Mankell freut sich schon, wenn Israel gezwungen ist, erneut militärisch gegen diese Friedensfreunde vorzugehen: „Was wird im kommenden Jahr passieren, wenn wir mit hunderten Booten zurückkehren? Werden sie dann eine Atombombe zünden?“ Und Erdogan, der angeblich schon über einen Einsatz der türkischen Armee zur Befreiung des Gaza-Streifens nachdenkt, sieht sich ebenfalls schon an Bord der nächsten Armada. Die Sehnsucht nach einem humanitären Einmarsch in Israel, der das Ende des jüdischen Staates bedeuten würde, scheint der Verwirklichung nahe.

Das Bündnis der globalen Linken mit dem Islamismus vollzieht sich unter dauernden Appellen an eine angeblich höhere und gerechtere, vor allem ganz dem Frieden verpflichtete Macht: die Vereinten Nationen. Das ist genau jenes „Staatenparlament“, vor dem Ahmadinedschad seine antisemitischen Brandreden halten kann und das in seinen Beschlüssen und seiner Rhetorik so fatal an die Worte und intendierten Taten der Herren Paech, Mankell und Erdogan erinnert. Hatte 1939 Adolf Hitler den deutschen Welteroberungskrieg als Notwehr gegen die jüdischen Kriegstreiber proklamiert, so spricht Ahmadinedschad heute davon, dass „die Region für alle Zeiten von diesem Übel befreit“ wird, wenn „das zionistische Regime seine Fehler wiederholt und neue Abenteuer beginnt.“ Das globale „Friedenslager“ erkennt in solchen Aussagen beim besten Willen keine Vernichtungsdrohungen, das iranische Atomprogramm ist ihnen ein souveränes Recht und die Aufrüstung der „Freiheitskämpfer“ von Hamas und Hisbollah ist ihnen ein Akt der internationalen Solidarität.

So ist es kein Wunder, dass der fortgesetzte Terror der Hamas mit Raketen gegen Israel und die islamistische Gängelung der Bevölkerung des Gaza-Streifens einfach ausgeblendet werden. Aus dem djiahdistischen Brückenkopf gegen Israel und die Juden weltweit, zu dem die Hamas den Gaza-Streifen gemacht hat, wird eine nach Frieden und Selbstbestimmung sich sehnende Versammlung edler Menschen, denen zu helfen Anliegen aller Humanisten weltweit sein müsse. Dass Frieden und Humanismus inzwischen zu Begriffen einer pervertierten Sprache geworden sind, hinter der sich Islamisten, Nazis, Antiimperialisten und andere Feinde der Humanität verschanzen, hat in Deutschland allen voran die Linkspartei zu verantworten. Wer sich mit Gestalten wie Norman Paech oder Inge Höger auch nur an einen Tisch setzt, wer deren Worte anders als judenfeindliche Auslassungen auf der Höhe der Zeit rezipiert, wer glaubt, dass mit diesen „Sozialisten des 21. Jahrhunderts“ auch nur diskutiert werden könne, ist schon Teil des Problems.

Wir rufen auf zu einer Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Zentrale der Linkspartei. Wir können mit unseren Mitteln den unheimlichen Aufmarsch gegen Israel nicht stoppen, aber wir können das Bündnis von Djihad und Sozialismus denunzieren. Dazu rufen wir alle auf, die nach den Ereignissen der letzten Tage ihre uneingeschränkte Solidarität mit Israel öffentlich zeigen wollen.

Weitere Unterstützer melden sich bitte bei zwoelftersechster@gmx.de.

Regime-verherrlichende Iran-Veranstaltung (und Gegenkundgebung) abgesagt!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Die Kundgebung gegen den Botschafter und die Fans der Islamischen
Republik vor dem Hotel Atlantik-Kempinski ist abgesagt, da sich der
Anlass erübrigt hat. Das Kempinski hat die Veranstaltung nach
Veröffentlichung des Kundgebungsaufrufs der HSB und von Stop the Bomb
sowie nach zahlreichen Protesten abgesagt.

Weitere Informationen findet Ihr unter:
http://de.stopthebomb.net/de/start/deutschland/kempinski-
konferenz.html,
den ursprünglichen Aufruf der Regimeanhänger hier:
http://freeirannow.files.wordpress.com/2010/02/document.pdf, ihre
wütende Presseerklärung hach der Absage hier:
http://freeirannow.files.wordpress.com/2010/02/presseerklarung-
horstel.pdf

Die „Welt“ hat über die Absage berichtet: http://www.welt.de/die-
welt/vermischtes/hamburg/article6328149/Hotel-Atlantic-sagt-Iran-
Konferenz-ab.html, die Mopo über die Konferenz, hat dann allerdings
den Artikel aus dem Netz genommen. Er ist unten dokumentiert.

Sollte die Truppe des Botschafters wider Erwarten doch noch an einem
öffentlichen Ort auftreten und kurzfristig Proteste dagegen
organisiert werden, findet Ihr Informationen darüber am morgigen
Donnerstag auf http://cosmoproletarian-solidarity.blogspot.com/

Best Grüße,
Eure HSB

Siehe auch: http://www.mopo.de/2010/20100209/hamburg/panorama/iran_propaganda_im_at
lantic.html

13.12.2009 – Demo gegen Antisemistismus – auch von „links“.

Die von den Schläger_innen aus dem B5-Umfeld als „antiisraelisch“ verharmlosten antisemitischen Blockade- und Prügelaktionem am 25.10. vor dem B-Movie haben langsam eine Öffentlichkeit gefunden. Und mit der Streuung der Informationen über die unverhohlen menschenverachtende, rückwärtsgewandte Ideologie und Protestform von TAN („Tierrechtsaktion Nord“) und SOL („Sozialistische Linke“) sollen diese Politsekten nicht wichtig gemacht werden. Vielmehr geht es darum die Angreiferinnen und Angreifer vom politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewalt zu verhindern. Die Isolation dieser Gruppen muss dabei unbedingt mit einem Ausschluss dieser Gruppen aus linken Bündnissen, Netzwerken und Demonstrationen einhergehen.

In diesem Sinne unterstützt der Landesarbeitskreis (LAK) Shalom der Linksjugend [’solid] (ebenso wie der Bundesarbeitkreis Shalom) den Aufruf des Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten zur Demonstration am Sonntag, den 13. Dezember 2009, die um 13.30 Uhr vor der Roten Flora startet und dann um 15.00 Uhr in eine Kundgebung vor dem B-Movie enden wird, um dort den Film „Warum Israel.“ des jüdisch-französischen Regisseurs und ehemaligen Ressistance-Kämpfer Claude Lanzmann vor dem B5-Mob zu schützen.

Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch linke!

Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.

Mitglieder des »Internationalen Zentrums« B5, der Gruppe »Sozialistische Linke« (SoL) und der »Tierrechtsaktion Nord« (TAN), die sich mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen auf eine körperliche Auseinandersetzung vorbereitet hatten, verweigerten den Gästen den Zugang ins Kino. Besucherinnen und Besucher wurden dabei gezielt ins Gesicht geschlagen und als „Schwuchteln“ und „Judenschweine“ beschimpft. Auch in den Tagen darauf wurden Gäste, die von Blockadebeteiligten auf der Straße wiedererkannt wurden, bedroht und, in mindestens einem Fall, auch tätlich angegriffen.

In einer offiziellen Stellungnahme rechtfertigte die B5 die Gewaltausbrüche inhaltlich und tat sie als „kleinere Rangeleien“ ab. Diese Erklärung strotzt abermals vor antisemitischen Klischees: So wird etwa „der Zionismus“ als „rassistisches Projekt“ bezeichnet, mittels dessen „künstlich der jüdische Charakter gewahrt werden“ solle. Denn als künstlich gilt der antisemitischen Denkweise immer das jüdische, als natürlich aber alle anderen Völker.

Wir halten es für unerträglich,
dass ein Kino sein Programm vom Wohlwollen einer benachbarten Aktion Saubere Leinwand abhängig machen soll;
dass Linke sich als antisemitischer Kampftrupp formieren, um missliebige Veranstaltungen zu Israel zu unterbinden;
dass ein Film von Claude Lanzmann, französischer Jude, Résistancekämpfer und Regisseur von »Shoah«, der bedeutendsten Dokumentation über die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden, in Deutschland zum Angriffsziel einer militanten Blockade werden kann.
»Warum Israel« (1973) zeigt nicht bloß die verschiedenen Facetten der israelischen Gesellschaft. Es geht darin, aus der Perspektive eines Diasporajuden, um die Bedeutung des jüdischen Staates als Konsequenz aus der Shoah. Wer, wie die B5, die Vorführung eines solchen Films als „Provokation“ versteht, der nur mit Gewalt beizukommen sei, steht auf der Seite der Barbarei.

Dieses Spektrum ist seit Jahren dafür bekannt, seinen Antisemitismus gewaltförmig auszuleben. Es sind die gleichen, die sich 2002 mit Gewalt Zutritt zum Freien Sender Kombinat (FSK) verschafften und dort einen Kritiker ihres Israelhasses fachmännisch zusammenschlugen; die auf einer antifaschistischen Demonstration im Januar 2004 die Trägerinnen und Träger eines Transparents »Deutschland denken heißt Auschwitz denken« von der Kundgebung prügelten; die seither bei zahlreichen Gelegenheiten Menschen, die Israelfahnen oder -buttons trugen oder aus anderen Gründen nicht in ihr Weltbild passten, bedroht, geschlagen oder mit Flaschen und Steinen beworfen haben.

Was es diesen Gruppen um die B5 bislang stets erlaubt hat, ihre Übergriffe weiter fortzusetzen, ist die Tatsache, dass sie von der Mehrheit der Linken und Alternativen entschlossene Gegenwehr nicht zu fürchten hatten. Kaum jemand der Linken steht ausdrücklich auf ihrer Seite; aber allzu viele waren dennoch bereit, ihnen ihr Plätzchen im Bündnis, auf dem Stadtteilfest oder sonst wo in der Szene freizuhalten.

Weil wir wissen, dass es ebenso verantwortungslos wie gemeingefährlich wäre, Antisemitinnen und Antisemiten gewähren zu lassen; weil wir wissen, dass die Schlägerinnen und Schläger mit jedem Erfolg nur stärker werden – daher halten wir es für unabdingbar, dass am 13.12., bei der Neuansetzung von »Warum Israel« im b-movie, der Film auf jeden Fall gezeigt wird.

Um die Angreiferinnen und Angreifer vom 25.10. politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewaltspektakels zu verunmöglichen, rufen wir für diesen Tag zu einer Demonstration zum b-movie auf.

Auftaktkundgebung: 13.30 vor der Roten Flora
Abschlusskundgebung: 15.00 vor dem B-Movie

(Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten, 18.11.09)

Auf der Webseite des Bündnisses ist auch eine Liste der Unterstützer_innen zu finden.

„Eine „nette Hitler-Gemeinde“ im „Judenland“ – Vortrag am 14.5. in Hamburg

Wir möchten euch auf folgende Veranstaltung der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg in Kooperation mit dem Deutsch-Israelischen Jugendforums hinweisen:

Ralf Balke: „Eine ‚nette Hitler-Gemeinde‘ im „Judenland“. Die Landesgruppe der NSDAP in Palästina“
14.05.2009

18.30 Uhr
Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Beim Schlump 83, 20144 Hamburg

Ein Vortrag in der Reihe „Faschismus und Nationalsozialismus: Neue Fragen und aktuelle Forschung“ Gemeinsame Vortragsreihe der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ)

In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts lebten rund 2.500 nicht-jüdische deutsche Staatsbürger in Palästina. Bereits vor 1933 traten erste Personen dieser Palästina-Deutschen der NSDAP bei, bis 1939 war jeder dritte Erwachsene im Besitz des braunen Parteibuches. Die Geschichte der Landesgruppe der NSDAP ist ein einzigartiges Beispiel für die Selbstnazifizierung einer deutschen Gemeinschaft jenseits der Grenzen des Dritten Reiches auf einem Terrain, das zunehmend jüdisch geprägt war und unter britischer Herrschaft stand. Dies sollte gravierende Folgen für die Beziehungen zu den jüdischen, arabischen und britischen Nachbarn haben und zugleich das Ende des seit der Mitte des 19. Jahrhunderts existierenden Kolonisationsprojekts pietistischer Siedler in Palästina einleiten.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Jugendforum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Hamburg.

Hamburg für Israel! Stoppt den Terror der Hamas. | Solidaritätskundgebung am 17.01.

Israel verteidigt sich derzeit gegen den acht Jahre andauernden Raketenbeschuss der Hamas, der auch nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifens anhält. Tausende Raketen sind seit dem Jahr 2001 auf den Staat Israel und seine Bevölkerung abgeschossen worden. Zudem schlugen wieder Raketen aus dem Libanon in Nordisrael ein.

In Hamburg hat sich daher ein Netzwerk gebildet, dass über die Hintergründe der aktuellen Ereignisse informieren will und zu einer Solidaritätskundgebung in Hamburg am Samstag, den 17. Januar um 18.00 Uhr auf den Ida-Ehre-Platz (Mönckebergstraße) aufruft.

Das Netzwerk „Hamburg für Israel“ informiert auf seiner Webseite (http://hamburgfuerisrael.wordpress.com) über diese Kundgebung. Dort kann zusätzlich über die Kommentarfunktion und ein Formular Beteiligungsbereitschaft oder Sympathie bekundet werden.

Der Landesarbeitskreis (LAK) Shalom der Linksjugend [’solid] Hamburg beteiligt sich aktiv an dem Netzwerk und unterstützt die Kundgebung.

An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal auf die Demonstration in Berlin am Sonntag, den 11. Januar aufmerksam machen, zu der auch der BAK Shalom mobilisiert:

Solidarität mit Israel – Stoppt den Terror der Hamas
Support Israel to stop Hamas terror

Sonntag, 11. Januar 2009
14 Uhr
Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche

Seit acht Jahren steht Israel unter Beschuss der Hamas. Israels Rückzug aus Gaza sollte Frieden bringen, das Ergebnis sind über 10.000 Raketen allein in den letzten zwei Jahren aus Gaza auf zivile Ziele in Südisrael.
Die Terrororganisation Hamas bombardiert bewusst Zivilisten. Sie hat den „Waffenstillstand” wiederholt gebrochen und im Dezember 2008 einseitig aufgekündigt. Israels Selbstverteidigung ist legitim und kein Verbrechen!

Israel befindet sich in einer sehr schwierigen Lage, denn die Terroristen der Hamas verstecken ihre Militärstützpunkte und Abschussvorrichtungen unter Verletzung der Genfer Konvention in dicht bevölkerten Gebieten, missbrauchen dadurch Menschen als Schutzschilde und machen damit zivile Opfer unvermeidlich. Israel dagegen warnt Zivilisten vor Angriffen per SMS, mit Flugblättern oder in Radioaufrufen.

Die Hamas hat diesen Konflikt eröffnet und trägt die Verantwortung für das Leid auf beiden Seiten! Um zu einem Frieden in der Region zu gelangen, muss die islamistische Diktatur der Terrororganisation Hamas dauerhaft beendet werden!

Auch Deutschland ist Akteur in diesem Konflikt – die Bundesrepublik ist der wichtigste westliche Handelspartner des Iran, und damit des totalitären Regimes von Mahmud Ahmadinedjad.

Wir fordern die Isolierung der Hamas, sowie ein Verbot der Hisbollah und ähnlicher Organisationen in Deutschland. Wir erklären uns solidarisch mit den vom islamistischen Terror bedrohten Menschen in Israel, aber auch in Gaza, Libanon und im Iran.

Antisemitismus und die Darstellung „des Jüdischen“ in der Kunst – 
Moderierter Rundgang durch die ständige Ausstellung der Hamburger Kunsthalle

Wir laden zu einer thematischen Museumsführung am Donnerstag, den 18. Dezember 2008 durch die Kunsthalle Hamburg ein. Treffpunkt ist um 16.45 Uhr in der „Rotunde“ im Altbau der Kunsthalle (der Eingang Richtung Hauptbahnhof). Als Kosten müsst ihr nur den regulären Eintritt (4 € ermäßigt, 6 € regulär) tragen. Anmeldungen bitte bis 14.12. an hwh{ät}abc-huell.de

Bereits im 13. Jh. gab es von Seiten der christlichen Kirche die Auflage für jüdische Bürger_innen, sich über den sogenannten „Judenhut“ kenntlich zu machen. In den mittelalterlichen Kunstwerken sieht man die Abbildungen von Menschen mit dem Judenhut oder anderen Kleidungsweisen der jüdischen Bürger. Welche Funktion haben diese Unterscheidungen in der Kleiderordnung für den Bildinhalt? Biblische Szenen, die in den Gemälden durch die Jahrhunderte thematisiert werden, bieten sich an, die Darstellung „des Jüdischen“ zu thematisieren. Darüber lassen sich auch Einblicke darüber gewinnen, wie in Zeiten der Judenverfolgung lange vor dem Nationalsozialismus mit diesen Themen umgegangen wurde. Weitere Beispiele für den Rundgang sind etwa „Der zwölfjährige Jesus im Tempel“ (z.B. von Adolph Menzel und Max Liebermann) oder Vertreter der klasssichen Moderne, wie Georg Grosz, der einen bewusst-provokativen Einsatz von Stereotypen wählte, um Antisemitismus zu thematisieren.

Veranstaltet durch das ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V. und den Landesarbeitskreis gegen Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiven Antikapitalismus (LAK Shalom) Hamburg.

// Foto von querpass, flickr mit CC-Sharealike-Lizenz //

Protest gegen Veranstaltung der Deutsch-Iranischen Handelskammer

Morgen (Donnerstag, 27.11.2008) findet in Hamburg ein Seminar der Deutsch-Iranischen Handelskammer zum Thema „Iran Sanktion – Praktische Auswirkungen für deutsche Unternehmen“ statt, bei dem darüber beraten werden kann, wie trotz kommender Sanktionen noch Handel mit dem islamistisch-fundamentalistischen Regime getrieben werden kann. Dagegen hat sich spontaner Protest entwickelt.

Treffen zu den Protestaktionen ist morgen, um 8.30, Raboisen 28, in der Hamburger Innenstadt.

Presseerklärung der STOP THE BOMB-Kampagne:

Protest gegen Veranstaltung der Deutsch-Iranischen Handelskammer
Die Kampagne STOP THE BOMB, die sich gegen das iranische Atomprogramm richtet, (1) protestiert gegen eine Veranstaltung der Deutsch-Iranischen Handelskammer. Die Veranstaltung mit dem Titel „Iran Sanktionen – Praktische Auswirkungen für deutsche Unternehmen“ wirbt für Geschäfte mit dem Iran und soll am 27.11.2008 in Hamburg stattfinden.

Laut Einladung und Programm (2) geht es darum, Unternehmen „bei der Marktbearbeitung im Iran zu unterstützen“ und sie über die Möglichkeiten staatlicher Förderung des Iran-Geschäfts durch Hermes-Bürgschaften zu informieren.

In einer Situation, in der das iranische Regime der Entwicklung einer Atombombe immer näher kommt, dabei unverhohlen Drohungen und Hetze gegen den Westen und besonders Israel äußert und die iranische Bevölkerung terrorisiert und unterdrückt, ist dies ein Skandal.

Am 4. November erklärte der Bundestag fast geschlossen, dass die „Solidarität mit Israel ein unaufgebbarer Teil der deutschen Staatsräson“ sei und bezeichnete islamischen Antisemitismus als „eine globale Gefahr“. Hervorgehoben wurden „die Reden des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der […] immer wieder die ‚Tilgung Israels von der Landkarte‘“ fordere. (3)

In diesem Jahr sind die deutschen Exporte in den Iran erneut angestiegen. 2008 könnte ein neues Rekordjahr mit über 5 Milliarden Euro Exportvolumen werden. Deutschland unterläuft als wichtigster westlicher Handelspartner des iranischen Regimes praktisch die internationalen Sanktionsbemühungen und fördert den Handel gar noch mit Hermes-Bürgschaften. (4)

Jonathan Weckerle, Sprecher der Kampagne STOP THE BOMB erklärt dazu: „Die Appelle der Bundeskanzlerin an die ‚moralische Verantwortung‘ deutscher Unternehmen sind vorhersehbar folgenlos. Die Erklärungen der Bundesregierung zu den Gefahren des iranischen Regimes und zur Solidarität mit Israel sind unglaubwürdig, wenn nicht einmal Geschäfte, die oft ganz direkt das iranische Regime stützen, durch wirtschaftliche Sanktionen effektiv unterbunden und die Hermes-Bürgschaften offiziell eingestellt werden – als deutliches politisches Signal.“

Die Kampagne STOP THE BOMB setzt sich für auch unilaterale deutsche Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran ein. STOP THE BOMB wird auch vor Ort gegen das Seminar der DIHK in Hamburg protestieren.

(1) Die Petition STOP THE BOMB, alle Unterschriften, die Liste der über 120 prominenten Erstunterzeichner_innen und der unterstützenden Organisationen finden Sie unter http://de.stopthebomb.net/de/start/deutschland/home/

(2) http://www.dihkev.de/pdf/scan.pdf

(3) http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/107/1610775.pdf

(4) http://www.agaportal.de/pages/aga/deckungspolitik/laenderbeschluesse/iran.html

Judenmord im Schauspielhaus geht weiter.

Das antiisraelische Selbstmordattentäter-versteh-Stück „Paradise Now“, nach dem gleichnamigen und gleichgesinnten Film geht in eine neue Runde. Die Gruppe KM/H (Kritikmaximierung Hamburg) hat dazu ein lesens- und verteilenswertes Flugblatt verfasst. Die .pdf-Version davon ist hier abrufbar. Also vervielfältigen und verteilen. Zum Beispiel am 15., 19. und am 20. Oktober, wenn das Stück erneut gezeigt werden soll.

Eine Welt ohne Antisemitismus! – Vom Reden zum Handeln. Podiumsdiskussion am 2. Oktober

Der BAK Shalom lädt gemeinsam mit Scholars for Peace in the Middle East (SPME) und dem Deutsch-Israelischen Jugendforum zu einer Podiumsdiskussion des ABC Bildungs- und Tagungszentrum nach Hamburg ein. Der Landesarbeitskreis (LAK) Shalom ist aktiv an den Vorbereitungen beteiligt.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 2. Oktober 2008, um 20.00 Uhr im Kölibri (Hein-Köllisch-Platz 12, Hamburg St. Pauli) statt.

Schändung jüdischer Friedhöfe, Angriffe auf Rabbiner, antisemitische Graffitis und Pöbeleien. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa sind dies keine Einzelphänomene. Der Antisemitismus ist nach wie vor in der Gesellschaft verankert und zwar quer durch das politische Spektrum, von ganz rechts bis ganz links. Neben klassischen antijüdischen Ressentiments haben sich neue Formen der Judenfeindschaft entwickelt. Nicht selten erscheinen die Kritik am Staat Israel und die antizionistische Ideologie als die modernisierten Varianten des Antisemitismus.

Neben den Kontinuitäten und Brüchen in der Entwicklung der Judenfeindschaft soll der Zusammenhang zwischen Antizionismus und Antisemitismus diskutiert werden.

Während der Antisemitismus der extremen Rechten tabuisiert ist, werden der Aufruf zur Zerstörung Israels und die Leugnung des Holocaust durch den iranischen Präsidenten in der deutschen Gesellschaft nicht als Skandal empfunden. Die Veranstaltung will der Frage nach den Gründen dafür nachgehen und zugleich die Debatte aufgreifen, wie sich eine theoretische Kritik am Antisemitismus in praktisches politisches Handeln umsetzen lässt.

Es diskutieren u.a. Matthias Küntzel (Politikwissenschaftler und Publizist) Stefan Hensel (Vorsitzender des Deutsch-Israelischen Jugendforums) sowie Christin Löchner und Benjamin Krüger (Bundessprecher_innen des BAK Shalom). Moderiert wird die Veranstaltung von Sebastian Voigt (Scholars for Peace in the Middle East / SPME Germany). Veranstaltet vom ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V.

Achtung: Aus gesundheitlichen Gründen wird Henryk M. Broder leider nicht am 2. Oktober an dem Podium teilnehmen können. Ein Ersatztermin für eine ergänzende Veranstaltung mit ihm wird bekannt gegeben.

eine_welt_ohne_antisemitismus_web_neu.jpg Bildschirmversion des Flyer als .jpg-Datei.

Deutschland ist kein Grund zum Feiern

Gegen 137 Jahre deutscher Volksgemeinschaftswahn richtet sich der Aufruf gegen die Feierlichkeiten zum 3. Oktober, die dieses Jahr zentral in Hamburg abgehalten werden sollen. Ausführlich wird in einem politisch-historischen Aufriss erläutert, warum die „Deutsche Einheit“ kein Grund zum Feiern ist.

Die Deutschen blicken im Gegensatz zu Ländern, in denen irgendwann mal eine bürgerliche Revolution stattgefunden hat, auf keine Erfahrung zurück, in der sie mal selbst etwas getan hätten außer irgendwo draufzuschlagen. Sie begreifen sich vollkommen als Opfer, und Länder die explizit nationale Interessen verfolgen – da fällt den Deutschen dann die USA und Israel ein – finden sie eklig. Dass Deutschland selbst aus dem Zweiten Weltkrieg objektiv als Modernisierungsgewinnler hervorging, während man sich subjektiv nur an die Trümmerhaufen erinnert, führte dazu, dass auch das neue deutsche Selbstverständnis als offensiv weltoffen, friedensliebend und moralisch von keinem Arg getrübt ist. Und wenn eine solche Nation Krieg führt, ist es eigentlich gar kein richtiger Krieg, weil „Nie wieder Krieg“ hieße ja schließlich auch „Nie wieder Faschismus“, und wenn man irgendwo Faschismus am Werke sieht, bedeutet das zwar „Krieg“, aber auch gleichzeitig „Nie wieder Faschismus“ und deswegen auch „kein Krieg“.

In zahlreichen Veranstaltung wird sich intensiv mit Nationialismus, Kolonialismus, Sexismus, Kultur und Ökonomie auseinander gesetzt. Wer’s lieber demonstriert, statt diskutiert wird auf antifahamburg.blogsport.de fündig. Dort gibt’s auch einen Jingle.