Beiträge von sven

Fragen zur Bundestagswahl beantwortet von Manuel Sarrazin und Krista Sager (GRÜNE)

Die beiden Spitzenkandidat_innen der Grünen in Hamburg haben unsere Fragen zur Bundestagswahl gemeinsam beantwortet. Vielen Dank.

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Einer, der offenbar auch selbst eine Meinung hat: Vasco Schultz (DIE LINKE)

Vasco Schultz (DIE LINKE) kandidiert für den Wahlkreis Hamburg Wandsbek und hat meiner Meinung nach eine – vergleichsweise – ausgeglichene Auffassung vom Nahostkonflikt.

Erfreulich ist, daß er im Gegensatz zu anderen, selbst geantwortet hat. Sein Beitrag kann auch auf abgeordnetenwatch.de eingesehen werden.

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Erste Erkenntnis durch die „Fragen zur Bundestagswahl“

Wir waren naiv. Wir dachten, dass die Kandidat_innen die Fragen selbst beantworten oder zumindest durch ihre Mitarbeiter beantworten lassen.

Bei einigen Kandidat_innen der Partei Die Linke ist das offenbar anders. Hier wurden unsere Wahlprüfsteine von einer Kandidatin auf der Landesliste an den Landesgeschäftsführer weitergeleitet und von dort direkt in die Zentrale der Partei, das Karl-Liebknecht-Haus.

Aus dem Karl-Liebknecht-Haus bekamen wir eben eine eMail, dass man viel zu tun hätte (kein Wunder, wenn da jetzt ständig Fragen hingeleitet werden, weil die Kandidaten nicht selbst antworten) und wir als Mitglieder der Linken ja auch auf Antworten verzichten könnten, weil wir ja eh die Linke wählen würden.

Weil die Geschichte so schön irre ist, hier der Mailverkehr zum nachvollziehen:
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H. M. Broder: Norman fühlt sich umzingelt

Im Online-Tagebuch der Mitglieder des publizistischen Netzwerks Die Achse des Guten ist eine gute Stellungnahme von Henryk M. Broder zu einem Beitrag in Normans Newsletter über den BAK Shalom zu finden:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/norman/

Hierin verweist der Autor auch auf einen Artikel über uns in der Haaretz; Refreshing pocket of resistance:


http://www.haaretz.com/hasen/spages/988608.html

Der hamburger Landesvorstand der Linken und die wahre Wirklichkeit

Offenbar hat die wirre Überzeugung, daß die wahre Wirklichkeit nicht unbedingt stattfinden muß, sondern auch in Parteigremien beschlossen werden kann, das Scheitern von diversen K-Gruppen, der DKP, der DDR und der SED heiter im hamburger Landesvorstand der Linken überdauert.

Wie wäre anders zu erklären, daß am 19. Juni 2008 dort einstimmig ein Beschluß gegen den BAK Shalom gefaßt wurde in dem einerseits darauf hingewiesen wird, daß „bewusste Tatsachenverdrehung, Erfindungen, Unwahrheiten“ in einer offenen, direkten und sachbezogen argumentierenden Diskussion zwingend ausgeschlossen seien, andererseits aber gelogen wird, bis sich die Balken biegen?

In dem Beschluß wird suggeriert wir hätten „denunziatorische Methoden“ angewendet, indem wir „unter Vermeidung des direkten Gesprächs nur über die Medien oder innerparteilich nur über Dritte kommuniziert“ hätten.
Allerdings planen wir seit Monaten eine Diskussionsveranstaltung mit Norman Paech in Hamburg, die Norman kürzlich abgesagt hat. Zudem sollte es ein klärendes Gespräch mit Noman, Gregor Gysi, Petra Pau und Vertreterinnen des BAK Shalom geben. Dieses wurde ebenfalls von Norman Paech – nicht von uns – abgelehnt.
Ferner ist Norman auf keines unserer Gesprächsangebote per Post und eMail direkt eingegangen. Die Absage unserer Einladung ereilte uns durch seine Mitarbeiterin, Stellungnahmen erfahren wir fast ausschließlich aus den Medien.
Unsere oft angeführten Denunziationen bestehen darin, daß wir Aussagen die auf öffentlichen Veranstaltungen gemacht wurden, in einer öffentlichen Debatte aufgreifen und kritisieren.

„Beleidigende Formulierungen und in Raum gestellte Behauptungen, die darauf zielen, den Gegner mundtot zu machen“ haben wir nie gegen Norman geäußert. Er hat uns hingegen in einem Interview mit Radio Croax als „Dumme Leute“ bezeichnet, ohne jemals zuvor mit uns gesprochen zu haben.
Apropos beleglose Behauptungen: Im gesamten Antrag ist kein einziges Zitat, kein einziger Beleg für die Behauptungen des Landesvorstandes zu finden.

„Die Gründung des LAK Shalom in Hamburg“ beobachtet der hamburger Landesvorstand „in Anbetracht von Erklärungen aus dem BAK Shalom-Kreis, die die „Spaltung der LINKEN“ als politische Zielsetzung nennen, mit Skepsis.“ Auferstanden aus Ruinen ist offenbar die Überzeugung, daß jede, die nicht einer von oben bestimmten Meinung folgt, ein Spalter ist. Die daraus resultierenden marginalisierenden K-Gruppen-Spaltungs-Spiele waren und sind allerdings kein Ziel des BAK Shalom.

Wir wollen als Zusammenschluß im Jugendverband und bei der Partei gegen Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiven Antikapitalismus kämpfen. Wenn dieses wichtige Anliegen die Linke substanziell gefährden sollte, dann ist unser BAK wichtiger, als wir gedacht haben.


(Der Beschluß des hamburger Landesvorstandes der Linken)